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Soziale Projekte in Brasilien

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Immer noch zirka 30% aller Brasilianer sind notleidende Menschen – etwa die Hälfte davon leben unter dem Existenzminimum. Soziales Engagement für Brasilien ist eine Frage der Menschlichkeit. Welche Möglichkeiten gibt es zu helfen, und wie heissen die Organisationen, über die man helfen kann? Unsere Links führen Sie an die empfehlenswerten Stellen – und wir danken Ihnen, dass Sie armen Menschen helfen wollen!

Fome Zero (P)
Nullhungerprogramm der brasilianischen Regierung. Gestartet im Jahr 2002 und eingeführt vom Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, um Hunger und die extreme Armut in Brasilien zu bekämpfen.

ÁGUA VIVA (D)
Das kleine Kinderhilfswerk, Bern/Schweiz
Der Verein ÁGUA VIVA engagiert sich seit einigen Jahren für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus den Slums der Städte Olinda und Paulista im nordostbrasilianischen Bundesstaat Pernambuco. Mit verschiedenen Projekten versucht das kleine Kinderhilfswerk möglichst vielen Kindern und Jugendlichen das Leben zu erleichtern und Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.

Associação Gisela Wisniewski (aktuell keine Seite vorhanden)
Parajuru, ein 6000 Einwohner zählender Ort im brasilianischen Bundesstaat Ceará, ist auf dem Weg sich aus der Anonymitaet eines verträumten Fischerdorfes als Station eines internationalen, sanften Tourismus zu etablieren. Die Associação Gisela Wisniewski fördert die lokalen Bestrebungen durch die Etablierung ihres Sozialprojekts. Dem Unternehmen liegt vor allem die Zukunft der Kinder und Jugendlichen, rund 2300 an der Zahl, am Herzen.
Die Associacao Gisela Wisniewski hat folgenden Weg gewählt, um eben diese Ziele zu erreichen: eine solide Ausbildung als Grundvoraussetzung für Arbeitsplätze in diversen Berufssparten, die Schaffung einer touristischen Infrastruktur und eine damit verbundene reelle Chance für die lokale Bevölkerung vor Ort einer qualifizierten Beschäftigung nachzugehen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang insbesondere ein Bildungsangebot für Frauen, um diesen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Durch die Vermittlung von Fremdsprachen mit dem Schwerpunkt auf Englisch und Deutsch, Fachausbildungen am Gesundheits- und Dienstleistungssektor, sowie EDV-Kursen, bietet das Sozialprojekt eine vielfältige Bandbreite an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Menschen aus den unterschiedlichsten sozialen Verhältnissen.

Der Kleine Nazareno e.V. (D)
Der Kleine Nazareno e.V. (O pequeno Nazareno) ist eine Kinderhilfsorganisation, die 1994 von den deutschen Brüdern Bernd und Werner Rosemeyer gegründet wurde. In den Kinderdörfern in Fortaleza und Recife werden Strassenkinder aufgenommen, bekommen dort eine
Schul- und Berufsausbildung und werden rund um die Uhr von Erziehern betreut. Die ehemaligen Strassenkinder bleiben in den Kinderdörfern bis sie Erwachsen geworden sind – wie in einer neuen Familie. Die Organisation, die in Brasilien von Bernd Rosemeyer geleitet wird ist die grösste Hilfsorganisation Brasiliens, die dauerhaft Strassenkinder von der Strasse holt.

Gotas de Flor com Amor (P)
Das Sozialprojekt “Gotas de Flor com Amor” (Blumentropfen mit Liebe) entstand 1992 aus einer Aktion von Freiwilligen, die Kindern, die an den Ampeln der Stadt São Paulo Bonbons verkauften, eine Behandlung mit Bachblüten anboten. Ab 1993 wurde die gleichnamige Nichtregierungsorganisation gegründet, die es sich zum Ziel setzte, mittellose Kinder und Jugendliche zu erziehen und ihrem Leben sowie dem ihrer Familien eine neue Struktur zu verschaffen.
Eine ausführliche Beschreibung in deutsch finden Sie >>> hier.

Internationaler Jugendaustausch ICYE
Volontariatsprogramm für Jugendliche im Alter von 18 bis 30 Jahren. ICYE ist von der UNO als friedensstiftende Organisation anerkannt und ist heute bereits in über 34 Ländern vertreten. Das Programm umfasst einen Sprachkurs und ein Volontariat in einem lokalen Projekt vor Ort. Die Teilnahme ist kostenpflichtig, es können jedoch Stipendien beantragt werden. ICYE funktioniert auf einer reziproken Basis: Jedes Land empfängt gleich viele Jugendliche, wie es ins Ausland vermittelt. Dadurch ist gewährleistet, dass auch junge Menschen aus Brasilien von einem Austausch in Europa profitieren können. Weitere Informationen zu ICYE unter:
>>> für Deutschland
>>> für die Schweiz
>>> für Österreich
>>> für Brasilien
>>> Internationale Förderation

Natal sem Fome
Helvetia ist eine kleine Kolonie, die von Schweizern am 14. April 1888 im Bundesstaat São Paulo gegründet wurde, welche zwischen den Städten Campinas und Indaiatuba – nur zirka 100 km von der Hauptstadt São Paulo entfernt liegt. Die Bewohner haben heute noch drei für sie wichtige gesellschaftliche Mittelpunkte:
Die Schule, die Kirche und den Schützenverein – die gehören zu ihrer Jahrhunderte alten Tradition. Darüber hinaus gehört es zu ihrer Tradition, dass sie sich sozial engagieren in einer Gesellschaft, die sie einst mit offenen Armen aufgenommen hat. Bedürftige brasilianische Familien und deren Kinder aus der erwähnten Nachbarstadt Indaiatuba, denen die „Helvetianer“ besonders an Weihnachten, dem Fest der Liebe und der Brüderlichkeit, ihre Dankbarkeit mit einem Gabentisch ausdrücken. „Natal sem Fome“ (Weihnachten ohne Hunger) ist das Leitmotiv dieser seit nun 7 Jahren bestehenden Aktion, die für bedürftige Familien eine so genannte „Cesta Básica“ (ein Grundnahrungsmittel-Paket) vorsieht.
Wir von sabiá brasilinfo unterstützen dieses Engagement in Zusammenarbeit mit den Organisatoren und der Kirche von Helvetia schon seit mehreren Jahren. Möchten auch Sie diese Aktion unterstützen? Weitere Informationen finden Sie auf unserer Hauptseite. Für Spenden steht ein Formular zur Verfügung, wie wir auch gerne für weitere Frage.

Verein “Freunde von ARCO“ (D)
Hilfswerk für Kinder und Jugendliche in São Paulo
Ziel der Arbeit von ARCO:
Kindern und Jugendlichen, die in sozial ausgegrenzten Familien aufwachsen (über 60% sind alleinerziehende Mütter), den Zugang zu einer menschenwürdigen Zukunft öffnen, durch erfolgreiche Sozialisation, regelmässigen Schulbesuch und Berufsausbildung.
Ort (Region) der Arbeit von ARCO:
Äusserste Südperipherie, Jardim Aracati, Distrito Jardim Angela, São Paulo, Brasilien. Diese Gegend weist den tiefsten Lebensstandard bzw. höchsten Grad der sozialen Ausgrenzung von ganz São Paulo auf.

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